«Gute Nacht Sicherheit», verkünden die SRG-Fans ganzseitig und mit dem Bild eines F/A-18. Dabei hat niemand den neuen Kampfjet so erbittert bekämpft wie die SRG

welltwoche.ch, 20.1.2026

Es wirkt wie eine Realsatire. Die Gegner der SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» behaupten auf einem ganzseitigen Abstimmungsinserat im Blick, sie seien die Garanten der Sicherheit unseres Landes. Sie verdeutlichen dies mit dem Bild eines riesigen Kampfjets F/A-18.

Auch Verteidigungsminister Martin Pfister (Mitte) und SRG-Generaldirektorin Susanne Wille hantieren im Abstimmungskampf mit der Sicherheit. Weil sie angesichts der Weltlage mit verängstigten Stimmbürgern rechnen. Zur Aufrechterhaltung dieser Sicherheit, behaupten sie, brauche es eine starke SRG.

Dabei hat in den letzten Jahrzehnten niemand der Verteidigungsfähigkeit, der Wehrhaftigkeit und der Bewaffnung der Schweizer Armee mehr geschadet als die SRG. Vor allem die Sendung «Rundschau» führte einen erbitterten Kreuzzug gegen die Erneuerung der Luftwaffe. Redaktionsleiter Mario Poletti war ein erklärter Feind jeglicher Rüstung und Rüstungsausfuhr.

Die «Rundschau» diskreditierte systematisch den Kauf des F-35, den die SRG-Freunde jetzt seitengross abbilden. Die Sendung unterstellte, Tschechien, Österreich und Deutschland seien Angriffsziele des F-35. SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf präsentierte dort ein italienisches Schulflugzeug als besser geeignet. Denn etwas Luftüberwachung genüge für die Schweiz – der erste geeignete Schritt zur vollständigen Abschaffung der Armee.

Schon der schwedische Kampfflieger Gripen wurde von der «Rundschau» abgeschossen. Die Sendung warf dem damaligen Verteidigungsminister Ueli Maurer (SVP) derart monströse Absurditäten vor, dass ihm im Studio der Kragen platze.

Und jetzt ist also diese SRG mit ihrer Militärspezialistin – der ausgebildeten Ballettpädagogin Priska Seiler Graf – Garant für die Sicherheit der Schweiz. Da kann man wirklich mit guten Gründen sagen: «Gute Nacht Sicherheit.»

Diesen Beitrag teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn

Weitere Beiträge lesen

23.1.26: Sportler und Künstler werden unter Druck gesetzt! Wie wir von prominenten Künstler und Sportlern, darunter Welt- und Europameister sowie Olympiasiegern erfahren haben, werden diese von ihren Verbänden massiv unter Druck gesetzt um sich gegen

23.1.26:  Bei einen JA zur Gebühren-Senkungs-Initiative verbleiben der SRG immer noch rund 850 Millionen Fr. pro Jahr. Trotzdem behaupten die Gegner: „Wir können keine Informationen mehr liefern!“ – „Unsere Demokratie ist in Gefahr!“. Doch wie

«Konzeptioneller Sündenfall»

gewerbezeitung.ch, 23.01.2026 JONAS LÜTHY – «Die SRG-Unter­nehmens­abgabe ist schlicht absurd», sagt der Parteipräsident der Jungfreisinnigen, der sich für ein JA am 8. März einsetzt. Die journalistische Versorgung mit seriösen Informationen sei zudem deutlich viel­schichtiger als der öffentliche Rundfunk.

Adresse

200 Fr. sind genug / SRG-Initiative,
Postfach 181,
8021 Zürich

IBAN CH84 0070 0114 9042 0512 4

info@srg-initiative.ch

Links

Social Media