Ja zur SRG-Initiative

bote.ch, 14.2.2026

Zur Abstimmung über die SRG-Initiative vom 8. März

Erst vor sieben Jahren ist die Mediensteuer für Radio und Fernsehen in der Schweiz eingeführt worden. Die Mediensteuer ist ungerecht, weil sie Unternehmen belastet, die selbst gar keine Medien konsumieren können – wir echten Menschen konsumieren diese. Und sie belastet auch alle Bürgerinnen und Bürger, die kein öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen konsumieren.

Nun bietet sich die Gelegenheit, diese neu geschaffene Steuer zumindest weitgehend wieder abzuschaffen. Neben der Abschaffung der Mediensteuer für Unternehmen wird mit der Initiative auch die Abgabe für Private von heute 335 auf 200 Franken gesenkt.

Die Gegnerschaft der Initiative beschwört sehr medienwirksam – die SRG und die anderen Medienhäuser verfolgen hier klar Eigeninteressen – den Niedergang unserer Demokratie und des Zusammenhalts unseres viersprachigen Landes. Die Initianten der SRG-Initiative werden gar mit der AfD in Deutschland und der FPÖ in Österreich verglichen und damit in die rechtsextreme und staatsfeindliche Ecke gedrängt (vergleiche dazu die «Rundschau»-Sendung vom 5. Februar). Das ist unfair und einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt nicht würdig.

Bereits rund um die Einführung der Mediensteuer sind die hohen Kosten der SRG kritisiert worden. Trotzdem sind diese seither weiter stetig gewachsen. Die SRG hat seither die Zeichen der Zeit nicht erkannt, dass sie teure Produktionen in den Bereichen Sport, Filme und Serien den privaten Anbietern überlassen soll, die das viel besser können.

Selbstverständlich sind solche privaten Angebote teilweise nur kostenpflichtig verfügbar. Aber mit den frei werdenden Mitteln kann jede und jeder für sich selber entscheiden, ob sie oder er ein solches Angebot abonnieren möchte. Darum stimmen Sie bitte am 8. März Ja zur SRG-Initiative.

Diesen Beitrag teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn

Weitere Beiträge lesen

Stoppt die SRG-Jammerlappen!

Bei jeder SRG-Gebührensenkung jammern die SRG-Bosse, die SRG, die Demokratie und die ganze Schweiz würde zugrunde gehen. So  2019 als die Gebühren von Fr. 451 auf 365 gesenkt wurden. So 2021 als die Gebühren von Fr. 365 auf 335 gesenkt wurden. So 2025 als der Bundesrat eine Senkung von Fr. 335 auf 300 beschlossen hat: O-Ton Jean-Michel Cina: „Damit können wir unsere heutigen Auftrag mittelfristig nicht mehr erfüllen“. Und so auch heute, wenn es um die Senkung der Gebühren auf Fr. 200 geht. 

Doch was ist passiert: Die SRG hat trotz Gebührensenkung ihren Personalbestand seit dem Jahr 2000 um 1’236 Stellen ausgebaut! Und: Unsere Demokratie funktioniert noch, unsere Schweiz existiert immer noch! Gibt dem SRR-Gejammer also keine Chance!

Dem Gebührenwahn ein Ende setzen

nfz.ch, 15.2.2026 Abstimmung am 8. März über die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» PRO Dem Gebührenwahn ein Ende setzen Stephan Müller, Grossrat SVP, Möhlin Die Schweiz hat die höchsten Radio- und Fernsehgebühren in ganz

Leserbrief: Ein Ja zur SRG-Initiative stärkt lokale Medien

Die Gegner der SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» malen gerne den Teufel an die Wand und behaupten, die Annahme der Vorlage würde das Ende der regionalen Berichterstattung bedeuten. Doch wer genauer hinschaut, erkennt das Gegenteil:

Adresse

200 Fr. sind genug / SRG-Initiative,
Postfach 181,
8021 Zürich

IBAN CH84 0070 0114 9042 0512 4

info@srg-initiative.ch

Links