Die Gegner dieser sogenannten «Halbierungsinitiative» (tatsächlich ist es eine Reduktion auf zirka 61 Prozent der bisherigen Empfangssteuer) befürchten, dass bei der Annahme die SRG ihren Leistungsauftrag nicht mehr umfassend erfüllen könne.
Es wird jedoch tunlichst verschwiegen, dass durch die laufend zunehmende Bevölkerung (mehr Haushalte) automatisch mehr Zwangsgebühren in die Kasse der SRG gespült werden. Eine Reduktion auf 200 Franken wird dadurch mehr als kompensiert, ohne dass SRG deshalb ihren Grundleistungsauftrag erweitern müsste.
Zudem können insbesondere beim Fernsehen SRF erhebliche Investitionen eingespart werden, wenn auf die Eigenproduktion von Tiefniveau-Sendungen wie zum Beispiel «Tschugger», «Eusi chli Botschaft» und so weiter verzichtet würde, da die Herstellung von solchem Schwachsinn kaum zum Leistungsauftrag eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders gehört.
Deshalb am 8. März ein klares Ja zur Halbierungsinitiative.
Urs Gretler, Wettswil

