Die Schöne folgte auf das Biest. Um der SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurde SRG-Generaldirektor Gilles Marchand frühpensioniert. Der ungeschickte Romand hatte die Initiative als «Angriff auf die Schweiz» bezeichnet. Ihn ersetzte fortan die telegene Susanne Wille. Derweil man den SRG-Präsidenten Jean-Michel Cina als Vertreter des sklerotischen CVP-Mitte-Filzes möglichst vom Schaufenster fernhält.
Richten soll es die lächelnde Susanne Wille. Weil die privaten Verleger von der SRG ebenfalls korrumpiert wurden, darf sie bei Michael Wanners CH Media heldenhaft auf den ersten drei Seiten der Wochenendausgabe gegen die «Halbierung» anreden. Nur spricht sie nicht wie Marchand von einem Angriff auf die Schweiz. Laut Redaktion wird die Stärke der Schweiz durch die 200-Franken-Initiative sogar «kaputtgemacht».
Warum die Jungen den geräteunabhängigen, zwangsgebührenfinanzierten Monopolsender ignorieren, wird Susanne Wille nicht gefragt. Ebenso wenig interessiert, dass die Nettozuwanderung von jährlich über 80.000 Personen ständig mehr Geld in die SRG-Kassen spült. Weshalb die Anstalt die SVP-Initiative gegen die 10-Millionen-Schweiz mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln bekämpfen wird. Erst recht kein Thema ist, wie sich die SRG an den 112.000 «Geflüchteten» aus der Ukraine gesundstösst.
Diese gelten nämlich dank Schutzstatus S als in der Schweiz wohnhaft. Folglich sind sie Serafe-Gebühren-pflichtig und haben ihre Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Wobei all diese Ukrainer weder den «Samschtig-Jass» noch «SRF bi de Lüt» oder die «Landfrauenküche» geniessen. In Wahrheit schauen oder hören sie keine Sekunde SRG. Und weil die Ukrainer zu 82 Prozent Sozialhilfe beziehen, werden ihre Rechnungen subito an die Sozialämter der Gemeinden weitergereicht. Womit die Schweizer Steuerzahler die SRG-Kassen zum Klingeln bringen. Wetten, dass die SRG auch darum den Flüchtlingsleerlauf so tapfer unterstützt? Je weniger Leute die SRG-Sendungen schauen, desto grösser wird das SRG-Sendungsbewusstsein.


