Liebe Freunde der SRG-Initiative,
ich hatte nachfolgenden Leserbrief an die SonntagsZeitung gesandt als Reaktion auf Badrans# angeblichem Korrigendum. Badrans Beitrag war auch im Tagesanzeiger, zumindest online:
https://www.tagesanzeiger.ch/srg-abstimmung-wie-die-halbierungs-initiative-schweizer-medien-bedroht-765645780361
Mein Leserbreif ist nicht erschienen, dafür haben sie einen gebracht, der ihr (Badran) noch recht gibt.
Leider nicht besonders verwunderlich bei den Mainsstream-Medien. Aber immerhin bin ich ja nicht gezwungen diese Zeitungen zu abonnieren im Gegensatz zu den SRG-Zwangsgebühren.
Nun gut, vielleicht wollen Sie meinen Leserbrief veröffentlichen, dass er wenigstens nicht ganz vergebens geschrieben wurde!
Herzlich Martin Bracher, Hof Hinter Birtis 18, 4229 Beinwil, 061 761 63 67
SRG-Initiative ist keine «Halbierungsinitiative»!
In Jacqueline Badrans Beitrag Korrigendum schreibt sie von der bösartigen Halbierungsinitiative. Doch diese Aussage bedarf auch einer Korrektur. Auf dem Abstimmungszettel lese ich nämlich nichts von einer Halbierungsinitiative. Dort steht: Wollen Sie die Volksinitiative «200.- Fr. sind genug! (SRG-Initiative)» annehmen? Nach meinen bescheidenen Rechenkünsten ergibt die Hälfte von 335 Franken nicht 200 Franken! Die Gebühren werden um genau 40,3 Prozent reduziert, also nicht halbiert. Mehrmals schreibt Badran von einer Halbierung des SRG-Budgets und ich finde das eine Irreführung der Leserschaft! Übrigens auch eine Art von Propaganda. Ich könnte jetzt auch sagen, dass dies bösartig ist, tue ich aber nicht, weil bekanntlich die Unschuldsvermutung gilt!
Bei einer Annahme der Initiative befürchtet Badran eine unzureichende (rudimentäre) Information der vier Landesteile und weitere Abstriche des Auftrages der SRG. Auch die SRG-Generaldirektorin Susanne Wille betreibt Abstimmungspropaganda damit, indem sie von der Halbierungsinitiative spricht und gesagt hat: «Die Initiative will die SRG kaputt machen.» Doch haben Sie gewusst, dass dieselbe Frau Wille mit ihrem Finanzchef Thomas Egger im August 2025 vor potenziellen Investoren etwas ganz anderes verlauten liessen? Auf Seite 11 der Investorenpräsentation steht wörtlich: «Die Annahme [der Initiative] würde eine strategische Anpassung erfordern – die SRG könnte ihren Auftrag aber weiter erfüllen.» So ist das also, dem Volk Wasser predigen und potenziellen Investoren reinen Wein einschenken. 200.- Fr. sind definitiv mehr als genug, darum ein entschiedenes JA zur SRG.Initiative am 8. März 2026!
